Spiel am 02.04.2018: LFV - SSV Witzenhausen 2:2 (1:0)

2:0-Führung aus der Hand gegeben

Nachdem die Gäste aus Witzenhausen in den letzten 10 Minuten einen 2:0-Rückstand noch in ein 2:2-Remis umwandeln konnten, wartet der LFV noch immer auf den ersten Sieg nach der Winterpause.

Gegenüber dem desaströsen Auftritt bei der 0:6-Schlappe zwei Tage zuvor war zwar eine Leistungssteigerung aller Spieler unverkennbar. Doch insgesamt war über weite Phasen immer noch viel Leerlauf im Spiel. Unsere Mannschaft begann das Spiel sehr schwungvoll und konnte bereits in der 12. Spielminute durch Mike Hoffmann mit 1:0 in Führung gehen. Danach sahen die Zuschauer ein weitgehend ausgeglichenes Spiel, bei dem auch die Gäste, die ohne ihren Torjäger Kai Simon angereist waren, gegen unsere nach wie vor nicht sehr sattelfeste Abwehr zu einigen Torchancen kamen, die sie aber unkonzentriert vergaben. So blieb es bis zur Halbzeit bei der knappen 1:0-Führung für den LFV.

Auch nach dem Seitenwechsel spielte Witzenhausen weiter auf Angriff, vernachlässigte dabei aber ein wenig die Abwehrarbeit, so dass der LFV jetzt vermehrt zu besten Konterchancen kam. Die beste Torgelegenheit hatte Emanuel Edeme nach schöner Vorarbeit von Mike Hoffmann auf dem Fuß, doch brachte er den Ball aus kürzester Entfernung nicht über die Torlinie. Dennoch gelang in der 67. Minute das 2:0 durch Julian Schlegel, wiederum nach Vorarbeit von Mike Hoffmann, auch wenn dieser Treffer sehr stark nach Abseits roch. Leider gelang es unserer Elf in der Folgezeit nicht, diesen Vorsprung über die Zeit zu retten. Man überließ den nie aufsteckenden Gästen wieder weitgehend die Initiative und ermöglichte  ihnen in der 82. Minute durch ein halbes Eigentor den 1:2-Anschlusstreffer. Nach einem verunglückten Abwehrschlag von Marvin Moog, der an der eigenen Querlatte landete, beförderte ein Gästeangreifer den Ball über unseren umherirrenden Torhüter hinweg ins Netz. In der 87. Minute wurde dann Julian Schlegel wegen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz gestellt, nachdem der Schiedsrichter zuvor ein klares Foulspiel im Strafraum an Mike Hoffmann nicht geahndet hatte. In der vierten Minute der Nachspielzeit wurde den Gästen schließlich noch ein Freistoß kurz vor unserer Strafraumgrenze zugesprochen. An unserer sehr schlecht postierten Abwehrmauer vorbei verwandelten sie diesen zum umjubelten und nicht unverdienten 2:2-Endstand.