Spiel am 14.05.2017: LFV - TSG Wellerode 6:1 (2:0)

Kai Simon vierfacher Torschütze

Torjäger Kai Simon scheint seine Ladehemmung überwunden zu haben, denn beim lockeren 6:1-Heimsieg gegen die TSG Wellerode erzielte er gleich vier Tore und hat nun 29 Treffer auf seinem Saisonkonto.

Unsere Mannschaft wurde in dieser Partie insgesamt nur wenig gefordert und war von Beginn an klar überlegen, konnte die herausgespielten Chancen zunächst aber nicht nutzen. Als nach einer halben Stunde immer noch kein Tor gefallen war, drohte schon, Langeweile aufzukommen, bis dann unser Abwehrrecke Rene Krein in der 31. Minute einen Eckball per Kopf zum hochverdienten 1:0 in die Maschen wuchtete. Nur sieben Minuten später erhöhte dann Kai Simon ebenfalls per Kopfball zum 2:0-Halbzeitstand.

Drei Minuten nach Wiederanpfiff konnten zwar die Gäste durch einen herrlich getretenen Freistoß, der absolut unhaltbar war, vorübergehend auf 1:2 verkürzen. Doch nur wenige Minuten später stellte Kai Simon durch einen weiteren Kopfball den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her und machte mit diesem 3:1 alle Hoffnungen der abstiegsbedrohten Welleröder auf einen Punktgewinn endgültig zunichte. In der Folgezeit spielte auch fast nur noch der LFV und erzielte durch zwei weitere Treffer von Kai Simon (darunter ein Foulelfmeter) und ein Tor des in diesem Match als Spielführer aufgelaufenen John Schneider den 6:1-Endstand, der bei besserer Chancenausnutzung locker noch etwas höher hätte ausfallen können. Erfreulich aus Lichtenauer Sicht war diesmal das zuvor oft gescholtene Flügelspiel, das in diesem Spiel sehr gut klappte und immer wieder brenzlige Situationen vor dem Gästetor auslöste.

Für den LFV spielten:

Zoran Zeljko, Lukas Dickel, Rene Krein, John Schneider, Waldemar Hein, Eduard Grosu, Karlheinz Wegendt, Philipp Vogl, Benjamin Orschel, Lütfi Elevli, Kai Simon, Waldemar Driegert, Mika Heckmann, Sead Hadzic.

Erwartungsgemäß konnten auch die besser platzierten Konkurrenten um Platz 2 knappe Siege feiern, so dass unsere Chancen auf den Relegationsplatz trotz unseres klaren Sieges nur noch rein rechnerischer Natur sind. Trotzdem sollten wir in den verbleibenden beiden Serienspielen nicht aufgeben und alles daran setzen, diese siegreich zu gestalten. Insbesondere im letzten Heimspiel dieser Saison am nächsten Sonntag gegen den bereits als Absteiger feststehenden Tabellenletzten SG Frieda/Schwebda/Aue wäre alles andere als ein klarer Sieg sehr enttäuschend.